Laut einer aktuellen Telekom-Studie* ist jeder zweite Mitarbeiter (51,9 Prozent) im Homeoffice technisch genauso gut ausgerüstet wie im Büro. Jeder Fünfte (18,4 Prozent) hat zuhause angeblich sogar ein besseres Equipment. Gleichzeitig häufen sich jedoch die Stories von Kollegen, dass es gerade in Stresssituationen oft zu peinlichen Pannen im Homeoffice kommt. Das Bild im Video-Call ruckelt. Plötzlich ist es ganz weg. In den meisten Fällen ist ein schlecht eingerichtetes WLAN schuld. Was kann man also tun, damit die nächste Videokonferenz ein voller Erfolg wird?

Mesh-WLAN sorgt für flächendeckendes Signal

Die stabilste Verbindung im Homeoffice gelingt immer noch über ein LAN-Kabel. Doch oftmals müssen mehrere Endgeräte verbunden werden oder man möchte seinen Arbeitsort auch einmal spontan wechseln – ohne Laptop, PC oder Tablet wieder neu verkabeln zu müssen. Hier empfiehlt sich ein WLAN mit Mesh-Technologie. In einem Mesh-Netzwerk arbeitet ein Mesh-fähiger Router mit anderen Mesh-fähigen Geräten intelligent zusammen, um ein Highspeed-Internet in der gesamten Wohnung zu ermöglichen – ohne Geschwindigkeitsverlust.

Beim Surfen kann konstant auf schnelle Übertragungsraten zurückgegriffen werden, ohne dabei auf eine bestimmte Wohnfläche oder Etage begrenzt zu sein. Das Signal lässt sich problemlos überallhin weiterleiten – egal, ob ins Arbeitszimmer unterm Dach, in die Küche im Erdgeschoss oder auf die Terrasse. Alle verbundenen Mesh-Geräte kommunizieren dabei kontinuierlich miteinander und schicken Daten automatisch auf dem besten Weg zu den mit ihnen verbundenen Geräten, zum Beispiel aufs Diensthandy. Je nach Situation im „Zuhause-Büro“ können die Mesh-fähigen Router mit bis zu fünf Mesh-Repeatern erweitert werden.

Repeater verstärken Signal

Durch die Mesh-Repeater lässt sich das WLAN-Signal gezielt verstärken. Gerade in Altbauten wird das Signal häufig durch dicke Wände gestört. Es kommt zu einer Abnahme der Internetgeschwindigkeit bis hin zum kompletten Verbindungsabbruch. Störquellen wie Schnurlostelefone oder Babyphones können das Signal zusätzlich negativ beeinflussen. Wird der Mesh-Router jedoch mit einem Mesh-Repeater verknüpft, entsteht ein intelligentes WLAN-System, das in sämtlichen Räumen genutzt werden kann – ohne, dass das Signal beeinträchtigt wird oder abreißt. Die Mesh-Repeater konfigurieren sich dabei selbstständig. So ist die optimale WLAN-Versorgung im gesamten Homeoffice gewährleistet.

Der Platz für den Repeater sollte allerdings gut gewählt werden: Befindet sich das Gerät zu weit weg vom Router oder wird durch andere Geräte wie Mikrowellen oder Heizkörper gestört, kann das Signal nicht einwandfrei weitergeleitet werden. Wie gut die Verbindung zum Router ist, lässt sich schnell am Status der LED-Anzeige am Repeater ablesen: Wenn sie konstant leuchtet, steht die Verbindung.

Quelle: Deutsche Telekom

Powerline Adapter? Nein, danke!

Keine gute Alternative für einen besseren WLAN-Empfang sind sogenannte Powerline-Adapter, die das Internetsignal über die Stromleitung übertragen. Diese arbeiten weitgehend im gleichen Frequenzband wie DSL-Geräte. Dadurch entsteht eine Signalüberlappung, die die Übertragung beeinträchtigt. Zum anderen sind Powerline-Verbindungen selbst relativ störanfällig. Schon ein kleiner, ansonsten folgenloser Defekt wie etwa am Kühlschrank kann für Störungen beim Telefonieren, Surfen und Fernsehen sorgen. Mit einer Mesh-Lösung hingegen lässt sich in der Regel eine stabile WLAN-Abdeckung, ruckelfreie Videokonferenzen sowie Down- und Uploads mit maximaler Bandbreite an jedem Ort im Homeoffice erreichen.

Experten helfen bei WLAN-Optimierung

Wer allein nicht klar kommt und professionelle Hilfe für die Einrichtung seines Homeoffices wünscht, dem bietet die Telekom mehrere Möglichkeiten. Von der kompletten Installation vor Ort bis hin zu den neuen Paketen WLAN Comfort und WLAN Comfort Plus. Diese beinhalten nicht nur die neuesten Geräte, sondern auch einen Einrichtungsservice. Neben dem Router Speedport Smart 4 sind – je nach Paket – bis zu drei Speed Home WLAN Mesh-Repeater dabei. Alle Geräte sind mit dem neuesten WiFi-Standard – WiFi 6 – ausgestattet. Die neue Technologie ermöglicht, dass noch größere Datenströme im Heimnetzwerk verarbeitet werden können und dass dank eines optimierten Sendeverhaltens Endgeräte wie Laptops, Tablets oder Smartphones längere Akkulaufzeiten haben.

Bei der Einrichtung des Heimnetzwerks unterstützen Technikexperten telefonisch. Ein Check zwecks WLAN-Optimierung ist beim sogenannten „Welcome Call“ inklusive. Nutzer des WLAN Comfort Plus-Paketes profitieren zusätzlich von einer dauerhaften Anwendungsunterstützung. Dies kann gerade für Mitarbeitende von kleineren Firmen ohne eigene IT-Abteilung hilfreich sein. Das Serviceteam steht dann bei allen Fragen und Problemen mit Hardware wie PC, Tablet oder Smartphone und Softwareanwendungen wie Videokonferenz-Tools sowie bei WLAN-Problemen zur Verfügung. Die Hilfe erfolgt telefonisch, per sicherem Fernzugriff und einmal jährlich sogar direkt vor Ort.

*Die quantitative Umfrage zum Thema „Homeoffice“ wurde im Januar 2022 im Auftrag der Telekom über das Marktforschungsinstitut Appinio durchgeführt. Befragt wurden branchenübergreifend 200 Führungskräfte von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMUs) in Deutschland im Alter zwischen 18 und 65 Jahren.

 

Gastbeitrag von Dr. Ferri Abolhassan, Sales- und Servicechef Telekom Deutschland

Bildquellen

  • Beitragsbild: Deutsche Telekom