Natürlich verlangen wir als Kunden, dass es uns so leicht wie irgend möglich gemacht wird, mit Unternehmen zu interagieren – sei es während des Kaufs von Produkten, sei es im Zuge von Service-Fällen etc.  Um diesen Kundenbedürfnissen zu entsprechen, müssen Unternehmen über neue technische Fähigkeiten verfügen.

Leider sind die Systeme in Unternehmen häufig nicht darauf ausgelegt, alle Daten zum Kunden und zu Kundenvorgängen in einem System abzulegen. Stammdaten, Produktions- und Lieferdaten, Bestellungen und Rechnungen befinden sich häufig in verschiedenen Systemen. Sogenannte „Content-Silos“ sind die Folge. Oft historisch entstanden, harren diese Silos als Legacy-Systeme der Ablösung durch moderne Systeme. Selbst die Benutzeroberflächen dieser Altsysteme zeichnen sich durch eine gewisse „Unusability“ aus. Folge: Mitarbeiter arbeiten nicht gerne damit, was die Motivation sicher nicht steigert. Alles in allem sollte ein Wechsel auf ein zeitgemäßes System erfolgen.

Genau hier stellen Cloud-Lösungen über Cloud-Plattformen die Systeme der Wahl dar.  Sie liefern Unternehmen die notwendigen technischen Features. Statt Content-Silos bieten Cloud-Lösungen Unternehmen einen Single-Source-of-Truth-Ansatz. Alle notwendigen Daten werden in einem System verarbeitet oder sind zumindest aus einem System heraus erreichbar. Moderne Benutzeroberflächen gehören hier zum festen Programm und die Systeme sind 24/7 erreichbar – standortunabhängig, versteht sich.

Selbstverständlich gilt dies nicht nur für Kundenprozesse. Jeder beliebige Geschäftsprozess lässt sich über eine Cloud-Lösung automatisieren, vereinfachen und effizienter gestalten. So können durch eine Cloud Plattform, wie z.B. die EASY Cloud Plattform, vorhandene Systeme angebunden und integriert werden; zeitgemäße Userinterfaces wie auch Enterprise Applikationen entwickelt und betrieben werden. Das Beste: Falls Sie die Angewohnheit haben, mit Ihrem System zu sprechen, lassen sich auch Systeme wie Alexa etc. schnell integrieren.

Quelle: EASY Software AG

Spielarten der Cloud

Um es vorwegzunehmen: Cloud ist nicht gleich Cloud. Wie schon angerissen, wird Software heutzutage häufig als Cloud oder Cloud-ready beworben. Häufig dreht es sich dabei in vielen Fällen um dieselbe Software, wie man sie vor einigen Jahren noch beim Kunden lokal installiert vorfand. Der entscheidende Unterschied: Diese Software-Lösung ist nun auf einem Server in einem Rechenzentrum platziert und kann Ihnen als Paket angeboten werden.

Berechnet wird nach Laufzeiten, Anzahl der User etc. Für Unternehmen besitzt diese Darbietung Vorteile: Die Nutzung der Software ist besser kalkulierbar. Angebote dieser Art heißen Software-as-a-Service oder Managed Service. Ein zweiter Vorteil: Um die Wartung müssen sich Unternehmen nicht weiter kümmern. Das ist Teil des Angebots und wird vom Anbieter übernommen, sodass Unternehmen sich wieder auf deren Kerngeschäft konzentrieren können.

Allerdings stoßen diese Darbietungsformen an ihre Grenzen. Wenn es z.B. um die Integration in bereits bestehende Systeme zur kontinuierlichen Prozessautomation geht oder um die Entwicklung und Bereitstellung neuer ausgezeichneter Kundenschnittstellen. Dies sind Herausforderungen, bei denen eine andere Software-Lösung zum Einsatz kommen muss. Nämlich Software-Lösungen, die es Unternehmen ermöglichen, z.B. Alt- oder bestehende Systeme nahtlos zu integrieren – eben Systeme, die es erlauben, dass Unternehmen mit ihren Anforderungen wachsen. Und genau an dieser Stelle lohnt sich ein genauer Blick auf Microservices aus der Cloud, genauer: auf eine Microservices-Architektur.

Weg vom Monolith und hin zur cloudbasierten Microservices-Architektur

Digitalisierung schreitet nicht nur weiter voran, der technologische Wandel vollzieht sich in den letzten Jahren auch immer schneller. Häufig bleiben Unternehmen gefangen in lokal installierten, monolithischen Software-Lösungen der 2000er oder aus noch früheren Jahren. Ein Monolith lässt sich als zentral installierte Software verstehen, die alle benötigten Funktionen und Module als Ganzes bereitstellt. Der Nachteil: Je größer dieser Monolith historisch gewachsen ist, desto risikoreicher ist es, neue Funktionen schnell bereitzustellen. Eines verunmöglicht monolithisch konzipierte Software: mit dem permanenten Wandel mitzuhalten. Schon geringe Änderungen erfordern hinreichende Tests, was Zeit und Energie kostet.

Ein Ausweg aus diesem Dilemma findet sich in Software, die aus einer Microservices-Architektur besteht. Software dieser Art ist nicht als ein unflexibler monolithischer Block entwickelt. Vielmehr besteht eine Microservices-Architektur aus vielen einzelnen kleinen Services in der Cloud. Jeder dieser Microservices erfüllt funktional genau eine Aufgabe, ist in sich gekapselt und besitzt Schnittstellen zu anderen Microservices. Die Möglichkeit des fortlaufenden Wandels wurde hier konzeptionell schon mitgedacht. So ist es im Vergleich zum Monolithen ein Leichtes, weitere Services zu entwickeln und der Microservices-Architektur hinzuzufügen – jedoch ohne die Stabilität der ganzen Software in Gefahr zu bringen. Der Weiterentwicklung von Services steht somit nichts mehr im Weg, da die Komplexität deutlich reduziert ist. Software, die auf dem Microservice-Paradigma basiert, begleitet Sie optimal auf dem Weg der Digitalisierung: hohe Stabilität mit der Perspektive auf eine fortlaufende Weiterentwicklung.

Quelle: Easy Software AG

Mit den Anforderungen wachsen

Cloudbasierte Microservices-Architekturen bieten darüber hinaus einen weiteren gewichtigen Vorteil: die Skalierbarkeit. Dort wo im Monolith jede bereitgestellte Funktion genau nur einmal verfügbar ist, lassen sich Microservices beliebig oft bereitstellen. Ein Beispiel zur Verdeutlichung: Vielleicht gehört ein Suchservice zum integralen Bestandteil der Anwendung. Wie Sie schon nach kurzer Zeit feststellen, nutzen die Anwender der Software genau diesen Suchservices sehr häufig. So entstehen Lastspitzen, die die Performance des Service beeinträchtigen. Innerhalb einer Microservices-Architektur starten Sie einfach einen weiteren Suchservice – und schon sind die Lastspitzen abgefangen und Ihre Nutzer auch weiterhin glücklich. Diese Fähigkeit macht die Software nicht nur sehr leistungsfähig. Vielmehr führt dies auch dazu, dass sie wirtschaftlich sehr effizient ist.

Den Unterschied macht eine cloudbasierte Microservices-Architektur

Wie Sie gesehen haben: Cloud ist nicht gleich Cloud. Und die permanente Herausforderung der Digitalisierung meistern nur diejenigen, die auf Technologien setzen, die mit den unternehmerischen Anforderungen mitwachsen: über lange Zeit optimale Unterstützung der Geschäftsprozesse bieten und gleichzeitig offen für viele Neuerungen sind. Und ganz entscheidend dabei: all dies jedoch, ohne Bestehendes zu gefährden. Eine cloudbasierte Microservices-Architektur stellt hierzu einen Ansatz dar. Gerade wenn Sie an die ebenfalls wichtigen Punkte der Skalierbarkeit und Wirtschaftlichkeit denken, die Sie bei der Auswahl der richtigen Software beachten sollten.

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