Die Digitalisierung der Arbeitswelt schreitet mit großen Schritten voran. Und dennoch: Viele Unternehmen — aber auch Privatpersonen — sehen den Nutzen der Cloud kritisch. Doch dabei treten Cloudservices in unserem digitalen Alltag sehr häufig auf. In diesem Beitrag von Cloud-Wissen wollen wir euch zeigen, wo ihr die Cloud nutzt ohne es zu aktiv zu wissen. Denn euer Alltag ist wolkiger als ihr selbst vielleicht vermutet.

Cloud-Wissen: Das Cloud-Klischee

Wenn ihr an Cloud denkt, was fällt euch als erstes ein? Die häufigste Antwort auf diese Frage ist wohl der „Online-Speicher„, das heißt Dienste wie Google Drive, Dropbox oder aber die iCloud von Apple. Diese Dienste haben sich als feste Größen in unserem digitalen Arbeitsalltag etabliert. Denn egal ob in der Uni oder im Berufsleben — wo wurdet ihr nicht schon mindestens einmal mit einem der bekannten Cloud-Speicher konfrontiert?

In unserem Alltag benutzen wir die Cloud häufiger als wir vielleicht denken | pexels.com/Rawpixel.com

Wo taucht die Cloud im Alltag auf?

Neben diesem bekannten Beispiel gibt es noch andere digitale Bereiche in denen wir Cloud-Speicher nutzen, um unseren Alltag zu erleichtern.

1. Die Einrichtung eines neuen Smartphones

Sobald ihr euch ein neues Smartphone zugelegt habt, seid ihr erst einmal mit dessen Einrichtung beschäftigt. Und dabei ist es egal ob ihr Microsoft, Google oder Apple benutzt — in jedem Fall müsst ihr euch zuerst bei der unternehmenseigenen Cloud anmelden. Was die meisten nicht wissen: Wenn ihr eure Standardeinstellungen nicht anpasst, werden eure Kontakte, Fotos und Kalender in der jeweiligen Cloud gespeichert.

2. Serien- und Musik-Streaming

Immer häufiger schauen wir unsere Lieblingsserien und Filme über Streaming-Dienste wie Netflix, Prime Video oder Sky Go. Auch hier greift der Anbieter auf Cloud-Technologien zurück, damit ihr die Inhalte online gucken könnt. Gegen eine monatliche Gebühr könnt ihr dabei so viele Serien und Filme online gucken wie ihr wollt — und vor allem: Wo ihr wollt. Auch wenn ihr auf Musik-Streaming-Dienste wie Spotify, Apple Music oder Napster zurückgreift — ihr bewegt euch in der Cloud. Alle Streaming-Dienste verbindet, dass sie mehrere Millionen Musik-Titel und Alben auf Servern speichern auf die ihr über euer mobiles Endgerät zurückgreifen könnt. Dafür bezahlt ihr entweder ein zumeist geringes Entgelt oder ihr benutzt die Freeware-Version und bekommt dafür Werbung ausgespielt.

3. Die Adobe Creative Suite

Die Adobe Creative Cloud ist eine Auswahl von Programmen und Diensten (Software-as-a-Service), die von Adobe Systems im Bereich Grafikdesign, Fotobearbeitung, Webentwicklung und Fotografie angeboten werden. Dazu gehören auch Programme für eure mobilen Endgeräte und aber auch cloudbasierte Dienste. Bei Creative Cloud ist über ein monatliches oder jährliches Bezahlmodell (Abonnement) der Dienst über das Internet verfügbar. Nach Installation der Software aus der Cloud auf eurem lokalen Arbeitsplatz kann die Software genutzt werden, solange das Abonnement aktiv ist.

4. Office-Programme aus der Cloud

Neben dem populären Cloud-Speicher Google-Drive und dem G-Mail-Email-Server bietet Google mit Google Docs auch eine Textverarbeitungssoftware aus der Cloud. Ebenfalls lassen sich hier Tabellen und Präsentationen im Handumdrehen im Web erstellen. Doch diesen Komfort gab es nicht immer: Vielleicht erinnert ihr euch auch noch daran, dass man früher die Microsoft oder Apple Office-Anwendungen auf dem Rechner installieren mussten. Das gehört jetzt zur Vergangenheit. Denn auch Microsoft hat mit Office 365 sein Office-Programm in die Cloud ausgelagert — zu eurem Vorteil.

5. Die altbekannte E-Mail

Wenn ihr für E-Mails die Services von GMX, Google Mail oder AOL nutzt, seid ihr ebenfalls in der Cloud unterwegs. Denn die Postfächer lassen sich über den Browser aufrufen und eure E-Mails sind auf den Servern der Anbieter gespeichert. Zum Vergleich: Microsoft Outlook muss als Software auf dem Rechner installiert werden.

Cloud-Wissen: Was nützen diese Informationen?

Vielleicht hatte der ein oder andere von euch am Ende des Beitrags doch ein kleines Aha-Erlebnis. Denn fragt euch einmal selbst: Bei alltäglichen Dingen greifen wir — meist unbewusst – schon auf die Cloud zurück. Und hier werden meist unsere persönlichen Daten verarbeitet. Also warum das ganze nicht auch auf euer Berufsleben ausweiten? Mit der Hilfe von smarten Lösungen könnt ihr euren Arbeitsalltag sicher optimieren und von steigender Produktivität profitieren. Schaut doch mal in unserem App-Store vorbei und überzeugt euch selbst von der Cloud für euren Arbeitsplatz.

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  • Headerbild Cloud-Wissen: shutterstock/SFIO CRACHO