Schon jetzt markiert der US-amerikanische Konzern Google den Vorreiter in Sachen Smart Working und fortschrittlichem Arbeiten. Und eben dieser hat nun eine aufregende Studie zur Zukunft der Arbeit erstellt. Mit der Vision vom Workplace 2020 stellt Google vor, wie sich in den kommenden zwei Jahren Arbeitsmarkt und Arbeitsplatz komplett verändern werden. Wir haben einmal einen genaueren Blick auf die Studie geworfen und zeigen euch, das vor allem die Cloud zu dieser Entwicklung einen großen Beitrag leistet.

Es ist unumstritten, dass der Aufstieg der Generation Digital Natives in Kombination mit der Entwicklung von kollaborativen, smarten und mobilen Lösungen unsere zukünftigen Arbeitsplätze radikal verändern wird. Doch was genau wird passieren? Welche Änderungen dürfen wir erwarten? Die Antwort darauf hat auch Internet-Riese Google gesucht und in einer umfassenden Studie die Zukunft der Arbeit evaluiert. Dazu wurden 150 Personen in Führungspositionen in Unternehmen aus Großbritannien befragt und nach ihrer Meinung gefragt.

Wie sieht es derzeit aus?

Schon jetzt zeichnet sich ein signifikanter Bruch zwischen verschiedenen Unternehmensbranchen ab. Während einige Branchen bereits massiv in die digitale Zukunft investieren wie zum Beispiel der Handel, tun sich andere Sektoren noch immer schwer. Als bestes Beispiel hierfür wäre der Finanzsektor zu nennen, dem es, historisch gesehen, schon immer an technischen Innovationen gefehlt hat. Und dabei gibt es viele Motivationen, sich in Richtung Cloud zu bewegen. Auch Google nennt hier die Kosteneffizienz, das kollaborative Arbeiten sowie Agilität/Flexibilität als Hauptmerkmale für die zukünftige Arbeit.

Flexibles Arbeiten

Derzeit wird der Ruf nach flexiblem Arbeiten immer größer. Auch die Google Studie sagt, dass flexible Arbeit — das heißt zeit- und ortsunabhängig — in der Zukunft zum gängigen Standard wird. Hier ist vor allem Aufgabe der Arbeitgeber sich diesem Prozess anzupassen, da er für alle Unternehmen — sei es nun KMU oder Global Player — in Zukunft von enormer Relevanz sein wird. Trotz dieser Relevanz fehlen 48 % der Befragten der Studie noch immer der komplette mobile Zugang zu Firmensoftware und Daten. Sechs Prozent sind sogar gar nicht flexibel unterwegs.

Arbeit der Zukunft

Für Digital Natives ist flexibles Arbeiten ein Must-Have am Arbeitsplatz | Shutterstock/GaudiLab

Ein neues Zeitalter

Wir befinden uns derzeit in einem Zeitalter in der sich unser Privatleben durch ein hohes Maß an Verbundenheit untereinander und Erreichbarkeit ausmacht. Und genau diesen Komfort oder besser gesagt diese Innovation muss sich auch in unserem Berufsalltag widerspiegeln. Vor allem Unternehmen, die sich gegen diese digitale Entwicklung stellen, werden es in der Zukunft schwer haben, junge Talente für sich gewinnen zu können. Denn nur wer seine Zukunft und seine Arbeit smart gestaltet, kann im digitalen Arbeitsalltag bestehen.

Demographischer Wandel

Auch der Fakt, dass wir heute länger leben und somit länger arbeiten spielt eine signifikante Rolle für die Arbeit der Zukunft. Im Jahr 2020 werden laut der Google-Studie sowohl Digital Natives, Digital Immigrants als auch Digital Exiles miteinander arbeiten müssen. Dies gelingt nur, wenn alle Gruppen harmonisch zusammenarbeiten und mit smarten Technologien ausgestattet sind, damit gemeinsame Ziele erreicht werden können. Zugleich kann sich so ein Hintergrund an neuen Arbeitsmethoden entwickeln.

Welche Rolle spielt die Cloud?

Besonders der Bereich Cloud der Studie hat uns interessiert. Denn schließlich wollen wir euch zeigen, wie cool und einfach ihr mit smarten Lösungen arbeiten könnt. Dabei können sogar viele konservative Unternehmen von smarten Unternehmen wie eurem lernen, wenn es um digitales Denken und Investment geht. Sowohl das Business als auch die IT müssen dabei parallel an dieser Transformation arbeiten. So wird ein „digitales Herz“ geschaffen, damit ihr das Potential dieser hochvernetzten Zeit ausnutzen könnt. Die Vorteile der Cloud wie geringe Gesamtkosten, Schnelligkeit sowie Agilität und Skalierbarkeit im Vergleich zur klassischen IT machen sie zu einem essentiellen Schwerpunkt für Unternehmen, die in der Digitalwirtschaft Erfolg haben wollen.

Was sagt die Studie?

Für die Studie wurden die Teilnehmer zum Thema Investment und Cloud befragt. Dabei sollten sie Signifikanz der Cloud auf einer Skala von eins bis fünf bewerten. Eins steht hierbei für nicht signifikant während fünf für äußert signifikant steht. Hier sprachen sich fast alle Unternehmen, die mehr als 6000 Mitarbeiter haben, für eine hohe Signifikanz in ein Investment in die Cloud aus. Der Durchschnittswert liegt hier bei 4.06. Im Gesamtkontext aller Befragten Unternehmen erzielte die Cloud eine gesunde 3.53 von 5.

Arbeit der Zukunft Cloud

Die Google-Studie zeigt die Signifikanz der Cloud für den Arbeitsplatz der Zukunft | © Google

Der Handel führt

Besonders auffallend ist, dass der Bereich Handel (Abb. Retail) besonders viel in die Cloud investiert (4.19). Damit liegt dieser Geschäftsbereich einen Maßstab vor dem sich die anderen Bereiche messen können. Der Handelssektor wurde damals von Internet-Only-Providern beträchtlich gestört. So fand schnell ein Umschwung in die Cloud statt. Handelsunternehmen fingen an mehr und mehr cloudbasierte Lösungen zu benutzen, um gegen ihre agilen Wettbewerber bestehen zu können.

Wie geht es weiter?

Neben der Cloud betrachtet Google in seiner Studie auch die Bereiche des zukünftiges Büros, der vereinten Arbeitskraft und der sogenannten „Digiculture„. Wie sieht es aus? Sprechen euch diese Themen auch an? Wenn ja, hinterlasst uns doch einen Kommentar und wir bereiten sie gerne für euch vor. Bis dahin könnt ihr schon einmal in unserem Smart App Store stöbern und selbst mehr und mehr auf cloudbasierte Lösungen umrüsten — wie ihr seht, ist dies ein Investment, dass sich für euch garantiert rentieren wird.

Bereit für die Zukunft: Cloudlösungen aus unserem App Store

In unserem Smart App Store findet ihr passende Cloudlösungen mit denen ihr optimal euren Weg für die digitalisierte Zukunft bereitet und flexibel auf Veränderungen reagieren könnt.

Bildquellen

  • Headerbild Zukunft der Arbeit: shutterstock/Flamingo Images