Cloud Computing bildet nicht nur eine Lösung für Unternehmen, lästigen IT-Ballast loszuwerden (SaaS-Ansatz), sondern revolutioniert auch den Umgang mit Hardware (z.B. Rechner), Mithilfe von Cloud Computing werden auf herkömmlichen Rechnern keine großen Datenspeicher oder Rechenleistungen benötigt. Doch was bedeutet das für Unternehmen? Im Cloud Computing nutzt der User Rechenkapazitäten, Datenbanken aber auch Software über das Internet. Das heißt, dass er für diese Anforderungen weder eigene Speicher- noch eigene Rechenleistung aufbringen muss. Dieses Modell hat sich gerade in Deutschland in den letzten Jahren mehrheitlich in Unternehmen zu einem Standard etabliert. Kosteneffizienz, Flexibilität und Skalierbarkeit sind dabei nur drei der positiven Aspekte, die das Cloud Computing mit sich bringt. Doch während Software-as-a-Service schon Standard ist, wird auch immer mehr das Ende der Hardware eingeläutet. Brauchen wir demnächst keine eigenen herkömmlichen Rechner mehr im Unternehmen?

Cloud Computing in Deutschland immer beliebter

Die Vorteile des Cloud Computing finden auch in Deutschland einen immer größeren Anklang. Durch den Einsatz von Rechenleistung aus der Cloud müssen Unternehmen weniger Kapazität in die Wartung der eigenen Hardware stecken, sie wird sogar fast gänzlich unnötig. Zudem können Cloudlösungen, dank ihrer Skalierbarkeit, in Bedarfsspitzen angepasst werden und das kurzfristige Bedürfnis des Unternehmens bedienen. Auch zu Beginn profitiert das Unternehmen, da fast keine Kosten in der Anschaffung anfallen. Hardware wird gar nicht benötigt und Software wird schnell über das Internet abgerufen. Im Abonnement-Modell kann das Unternehmen die Cloud so verwenden, wie es am besten in die Business-Planung passt.

Vorteile sprechen für sich

Dass solche Vorteile attraktiv wirken, zeigen auch die aktuellen Zahlen zur Cloudnutzung in Deutschland. Bereits in diesem Jahr nutzen mehr als 2/3 der Unternehmen Lösungen aus der Cloud. Und die Tendenz ist steigend. Dass das auch Auswirkung auf die verwendete Hardware hat, ist natürlich keine Frage.

Auch IaaS auf dem Vormarsch

Neben dem bereits bekannten SaaS-Modell ist auch IaaS auf dem Vormarsch. IaaS steht für Infrastructure-as-a-Service und läutet das Ende der Hardware ein. Es ersetzt sowohl Kauf als auch die Wartung von Hardware wie zum Beispiel Server und Computern. Diese werden durch eine Dienstleistung ersetzt. Für Unternehmen heißt das: Anstatt selbst die technische Infrastruktur zu implementieren und zu betreiben, können Unternehmen nach individuellem Bedarf die Kapazitäten mieten.

Forschung als Best-Practice-Beispiel für erfolgreiche IaaS-Implementierung

Gerade in der Forschung findet der IaaS-Ansatz großen Anklang. Mit den erhobenen Daten zum Beispiel zu seismischen Bewegungen der Erde werden dreidimensionale Modelle erstellt auf deren Basis eine Simulation von Erdbeben möglich ist.  Bis dato waren diese Berechnungen  nur mit Hochleistungscomputern möglich – seit geraumer Zeit nun mittels IaaS-Angeboten. Eine Infrastruktur in der Cloud kann so für das Unternehmen oder Forscher nicht nur Kosten sparen. In diesem Beispiel haben Forscher aus aller Welt Zugriff auf die evaluierten Daten und Rechenkapazitäten, egal welche Hardware ihnen vor Ort zur Verfügung steht. Dass dieser Ansatz auch für Unternehmen von großer Bedeutung ist, bleibt wohl außer Frage.

IaaS hat die Möglichkeit die Hardware abzulösen

Die Fakten zeigen, dass mithilfe des IaaS-Ansatzes Unternehmen neue Flexibilität in puncto Rechenkapazität und -Leistung generieren können. Hier wird die klassische Hardware in die Cloud ausgelagert und Unternehmen können agiler, skalierbarer und kosteneffizienter und ortsunabhängig zu agieren. Auch in unserem Smart App Store haben wir zwei Lösungen gelistet, die sich mit dem Thema Infrastruktur beschäftigen.

Infrastruktur-Lösungen in unserem App Store

Auch zum Thema Infrastruktur findet ihr Lösungen in unserem Smart App Store.

Bildquellen

  • Headerbild Das Ende der Hardware: shutterstock/Alexandru Chiriac